Die Region Waginger See – Salzachtal im Herzen des Rupertiwinkels
- Chiemgau / Städte und Gemeinden
- Mittwoch, 23. November 2011
Die Region Waginger See – Salzachtal im Herzen des Rupertiwinkels
Ein kleiner „Garten Eden“ - Die Region Waginger See - Salzachtal ist geprägt von blitzsauberen Seen, weiten Wiesen, sauberen Wäldern und ursprünglichen Orten wie Tittmoning, Fridolfing, Kirchanschöring, Petting, Waging, Wonneberg und Taching/Tengling am Tachinger See.
Der Luftkurort Waging am See ist das Herzstück der Region, eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft eingebettet ein geradezu idealer Ausgangspunkt für Wanderungen oder ausgedehnte Radtouren mit Panorama-Aussichten.
Durch die alte untere Salzstraße, die von Reichenhall nach Wasserburg am Inn führte, war Waging bereits im Mittelalter ein wohlhabender Ort. Im 14. Jahrhundert erhielt Waging am See das Marktrecht und war ab 1805 ein Teil Österreichs. Erst seit 1810 gehört der Rupertiwinkel zu Bayern. Am Waginger See der 6,2 Kilometer lang, mit dem Tachinger See insgesamt 9 Kilometer lang und bis zu 1,7 Kilometer breit ist, liegen mehrere Campingplätze mit direktem Zugang zum See. Die Marktgemeinde ist beliebter Ausgangspunkt für die „Der Bajuwaren-Radtour“ und liegt auf am „Benediktweg“.
Erstmals wurde Waging am See im Jahre 740 bezeugt, als der Bayernherzog Theodebert dem neugegründeten Kloster Nonnberg in Salzburg die Siedlung „Uaginga“ mit seinen 40 Höfen und Mühlen schenkte. Heute hat Waging knapp 7.000 Einwohner und gilt als „Wiege der Bayern“. Auf der Suche nach den Vorfahren wurde man in Waging am See fündig: 240 bajuwarische Reihengräber und 14 unterschiedliche Brandgräber konnten freigelegt werden. Eine Auswahl der Funde sowie einen umfangreichen Einblick in das Leben der Ur-Bayern präsentiert das eigens geschaffene und in seiner Art einmalige Bajuwarenmuseum.

