Das Rockendirndl vom Tegernsee

Dort, an der schmälsten Stelle des Tegernsees - der große Weitsee und der kleine Egerner Winkel stoßen hier zusammen - geht seit Urzeiten eine Fähre hin und her. Ein großes flaches Holzboot wird gerudert von einem kräftigen und wetterharten Mannsbild, dem Oberführer.
Vor vielen hundert Jahren war im Gasthof zur Überfahrt in Egern eine große Bauernhochzeit. Der schneidigste Tänzer war der Uberführer Marti mit seinem frischen, bildsauberen Dirndl, der Mariedl. Sie war eine Klosterjagerstochter von Tegernsee drüben. Aber zum Heiraten hat's ihnen hint und vorn nicht gereicht mit Geld und Gut.
- Tegernsee / Sagen der Region
- Dienstag, 07. Februar 2012
Die Raubritter vom Ringsee

Vor vielen hundert Jahren haben drüben auf der Insel, dem sogenannten Fischerfleck vor dem Ringsee, böse Raubritter eine mächtige Burg erbaut.
Zuerst gaben sie vor, das Kloster Tegernsee mit bewaffneter Hand vor Feinden schützen zu wollen. Starke, steinerne Mauern mit zackigem Zinnenkranz und hohen Wehrtürmen schauten drohend herüber über den See zum uralten Kloster.
- Tegernsee / Sagen der Region
- Dienstag, 07. Februar 2012

