Was den Nike Metcon zur ersten Wahl für anspruchsvolle Athleten macht

Was den Nike Metcon zur ersten Wahl für anspruchsvolle Athleten macht - (c) Pixabay/Mikewildadventure

Wer ernsthaft trainiert, weiß: Der Schuh macht einen Unterschied. Nicht weil ein gutes Paar plötzlich Wunder vollbringt, sondern weil das falsche Paar einen ausbremst. Das klingt wie eine Übertreibung – bis man zum ersten Mal mit Laufschuhen unter der Langhantel steht und merkt, wie viel Energie einfach verpufft.

Er hat sich in der CrossFit- und Functional-Fitness-Community nicht durch Marketingversprechen etabliert, sondern durch schlichte Zuverlässigkeit. Einheit für Einheit. Und genau das merkt man, sobald man ihn das erste Mal unter der Langhantel trägt.

Stabilität, die man spürt – nicht nur liest
Bei schweren Deadlifts oder Kniebeugen zählt jeder Millimeter. Ein Laufschuh mit dicker Dämpfung gibt nach, verteilt die Kraft falsch und macht den Stand unsicher. Der Metcon hat eine flache, harte Ferse – bewusst so konstruiert, damit die Kraft direkt auf den Boden übertragen wird. Kein Wackeln, kein Energieverlust. Wer einmal mit dem falschen Schuh gehoben hat, versteht sofort den Unterschied.

Gleichzeitig bleibt der Vorderfuß beweglich genug für Box Jumps, Burpees oder schnelle Richtungswechsel. Das ist keine Selbstverständlichkeit – die meisten Trainingsschuhe entscheiden sich für eines von beidem. Der Metcon schafft es, beides zu vereinen, ohne dabei Kompromisse einzugehen, die sich im Training bemerkbar machen.

Der Drop beträgt 4 mm – flach genug für sicheres Heben, ohne das extreme Barfußgefühl mancher Gewichtheberschuhe. Für viele Athleten ist das der ideale Mittelweg: bodenah, aber nicht unbequem.

CrossFit ist hart zu Schuhen
Rope Climbs zerschleißen den Seitenbereich. Häufige Richtungswechsel belasten die Sohle. Burpees, Powerlifts, Kastensprünge – ein vollständiges Wochenprogramm summiert sich schnell auf Hunderte von Belastungszyklen, auch wenn man kaum läuft. Billige Trainingsschuhe zeigen das nach wenigen Monaten deutlich: Das Obermaterial gibt nach, der Grip lässt nach, und irgendwann fühlt sich der Schuh an wie ein nasser Lappen.

Der Metcon ist an genau diesen Schwachstellen verstärkt. Das Obermaterial hält Rope Climbs stand, die Außensohle behält ihren Grip auch nach langer Nutzung, und die Nähte halten dort, wo andere Schuhe anfangen, auseinanderzufallen. Das schlägt sich in einer Haltbarkeit nieder, die in dieser Preisklasse selten ist. Viele Athleten berichten, dass ein Paar Metcon locker ein bis zwei Jahre intensives Training übersteht – das ist bei CrossFit-Schuhen keine Selbstverständlichkeit.

Atmungsaktivität und Tragekomfort bei langen Sessions
Ein oft unterschätzter Faktor: Wie verhält sich der Schuh nach 45 Minuten intensivem Training? Bei einem WOD, der von Gewichtheben zu Sprints zu Seilklettern wechselt, schwitzt der Fuß – und ein schlechtes Mikroklima macht sich schnell durch Druckstellen oder Blasen bemerkbar.

Das Mesh-Obermaterial des Metcon ist atmungsaktiv genug, um Überhitzung zu vermeiden, ohne dabei an Stabilität zu verlieren. Die Polsterung an Zunge und Ferse ist präzise dosiert – nicht so weich, dass der Halt leidet, aber ausreichend, um auch längere Einheiten angenehm zu gestalten. Nach einer Stunde fühlt sich der Schuh noch genauso an wie zu Beginn. Das klingt banal, ist aber bei vielen Modellen keine Selbstverständlichkeit.

Für wen – und für wen nicht
Ehrliche Antwort: Der Metcon ist kein Allzweckschuh. Wer hauptsächlich läuft, ist mit einem spezialisierten Laufschuh besser bedient – dafür wurde der Metcon schlicht nicht konzipiert. Wer dagegen mehrmals pro Woche hebt, CrossFit macht oder funktionelles Training absolviert, findet mit dem Nike Metcon einen echten Spezialisten, der in diesem Bereich kaum Konkurrenz hat.

Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger ins Krafttraining ist er eine sinnvolle Investition. Man wächst mit dem Schuh – er überfordert nicht, aber er limitiert auch nicht, wenn das Training anspruchsvoller wird.

Bevor man kauft
Größentechnisch fällt er normal aus, bei breiten Füßen lohnt sich ein Blick auf die Erfahrungsberichte oder ein direktes Anprobieren. Die Einlaufszeit ist erfreulich kurz – nach zwei, drei Einheiten sitzt er wie angegossen, ohne die typische Anlaufphase mancher Trainingsschuhe, die sich anfangs anfühlen wie Holzklötze.

Wer mehrmals pro Woche trainiert, kann außerdem über ein zweites Paar nachdenken. Abwechseln verlängert die Lebensdauer beider Schuhe spürbar, weil das Material zwischen den Einheiten Zeit bekommt, sich zu erholen. Bei dem Pensum, das ambitionierte Athleten absolvieren, rechnet sich das schnell.

Ein letzter Hinweis: Nike aktualisiert die Metcon-Reihe regelmäßig. Die Grundphilosophie bleibt dabei konstant, aber jede Generation bringt kleine Verbesserungen mit sich – sei es beim Schnürsystem, der Sohlenzusammensetzung oder dem Obermaterial. Es lohnt sich also, beim Kauf auf die aktuelle Version zu achten.

Über den Autor*Innen

Jörg Bornmann

Als ich im April 2006 mit Wanderfreak an den Start ging, dachte noch keiner an Blogs. Viele schüttelten nur ungläubig den Kopf, als ich Ihnen von meinem Traum erzählte ein reines Online-Wandermagazin auf den Markt zu bringen, welches eine hohe journalistische Qualität aufweisen kann, eine Qualität, die man bisher nur im Printbereich kannte. Mir war dabei bewusst, dass ich Reisejournalisten und Spezialisten finden musste, die an meine Idee glaubten und ich fand sie.